Manche Lebensmittel sind pur und passend vorbereitet als gelegentlicher Snack geeignet. Xylit, Schokolade, Weintrauben und Rosinen, Lauchgewächse, Alkohol, roher Hefeteig, Koffein und Macadamianüsse gehören dagegen nicht in den Hundenapf.
Das Wichtigste
- Die tägliche Basis bleibt ein passendes Alleinfuttermittel; Alltagslebensmittel sind höchstens Extras.
- Frisch, ungewürzt, ohne Kerne, harte Schalen und ungeeignete Pflanzenteile ist meist die sicherste Form.
- Bei Fertigprodukten immer Zutatenliste auf Xylit, Kakao, Rosinen, Zwiebelpulver und Alkohol prüfen.
- Bei möglicher Giftaufnahme sofort tierärztlich anrufen und nicht auf Beschwerden warten.
Dürfen Hunde das essen?
Suchen Sie nach einem Lebensmittel oder filtern Sie nach Ampel und Kategorie. Jede Einordnung nennt Zubereitung, versteckte Risiken und die zugrunde liegenden Fachquellen.
32 von 32 Lebensmitteln
Alkohol
Nein – alkoholische Getränke und alkoholhaltige Speisen können Hunde akut vergiften.
Alkohol wird schnell aufgenommen und kann unter anderem Koordinationsstörungen, Atemprobleme, Stoffwechselstörungen, Bewusstseinsverlust und weitere schwere Folgen auslösen.
Zubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Nicht anbieten und verschüttete Getränke sofort entfernen.
- Nicht mitgeben
- Getränk, Teig oder Dessert mit Alkohol, Gärprodukte
- Verarbeitete Produkte
- Auch Cocktails, Likörpralinen, Desserts, Mundspülungen und gärende Lebensmittel können Alkohol enthalten.
- Wichtig
- Bei möglicher Aufnahme sofort Tierarzt oder Tierklinik anrufen und Produkt, Menge, Zeitpunkt und Körpergewicht bereithalten.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center
Ananas
Ja – frisches, reifes Ananasfruchtfleisch kann ungewürzt als gelegentlicher Snack gegeben werden.
Die ASPCA führt Ananas unter geeigneten Snacks; wegen Fruchtzucker und möglicher Verdauungsreaktionen bleibt sie ein Extra zur vollständigen Hauptfütterung.
Vollständigen Einzelcheck öffnenZubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Schale und harten Strunk vollständig entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden.
- Nicht mitgeben
- stachelige Schale, harter Mittelstrunk
- Verarbeitete Produkte
- Keine Ananas in Sirup, gezuckerte Trockenfrüchte, Desserts oder gewürzte Zubereitungen geben.
- Wichtig
- Bei empfindlicher Verdauung, Übergewicht oder Diabetes nur nach individueller Rücksprache verwenden.
- Energie-Orientierung
- Rund 50 kcal je 100 g laut USDA; Sorte, Reifegrad und Zubereitung verändern den Wert.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · American Animal Hospital Association · U.S. Department of Agriculture
Apfel
Ja – frisches Apfelfruchtfleisch ist ohne Kerngehäuse, Kerne und Stiel als gelegentlicher Snack geeignet.
Apfel wird von der ASPCA als geeigneter Snack genannt; Kerngehäuse und harte große Stücke bringen dagegen vermeidbare Risiken mit sich.
Vollständigen Einzelcheck öffnenZubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Waschen, Kerngehäuse und Stiel entfernen und in zur Hundegröße passende Stücke schneiden.
- Nicht mitgeben
- Kerne, Kerngehäuse, Stiel
- Verarbeitete Produkte
- Apfelmus, Kuchen und Trockenapfel können viel Zucker, Fett, Gewürze oder problematische Süßstoffe enthalten.
- Wichtig
- Ungewohnte größere Mengen können Magen-Darm-Beschwerden verursachen; bei Übergewicht Extras in die Tagesration einrechnen.
- Energie-Orientierung
- Rund 52 kcal je 100 g laut USDA; Sorte, Reifegrad und Zubereitung verändern den Wert.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · American Animal Hospital Association · U.S. Department of Agriculture
Banane
Ja – reife Banane kann geschält und pur als gelegentlicher Snack gegeben werden.
Banane steht auf der ASPCA-Liste geeigneter Snacks, liefert aber im Vergleich zu wasserreichem Obst relativ viel Energie und Zucker.
Vollständigen Einzelcheck öffnenZubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Schälen und in kleine, gut schluckbare Stücke schneiden.
- Nicht mitgeben
- Schale
- Verarbeitete Produkte
- Keine gezuckerten Bananenchips, Desserts oder Produkte mit Schokolade beziehungsweise Xylit geben.
- Wichtig
- Bei Übergewicht oder Diabetes ist ein energieärmeres Extra häufig die passendere Wahl.
- Energie-Orientierung
- Rund 89 kcal je 100 g laut USDA; Sorte, Reifegrad und Zubereitung verändern den Wert.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · American Animal Hospital Association · U.S. Department of Agriculture
Brokkoli
Ja, aber nur wenig – kleine, ungewürzte Brokkolistücke sind als gelegentliches Extra möglich.
Die ASPCA nennt Brokkoli als geeignete Gemüseoption; größere oder ungewohnte Mengen können den Magen-Darm-Trakt reizen.
Zubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Pur dämpfen oder weich kochen und in kleine Stücke schneiden; auch roh nur in gut kaubarer Form.
- Nicht mitgeben
- sehr harte oder große Stielstücke
- Verarbeitete Produkte
- Keine Aufläufe, Saucen oder Mischgerichte mit Zwiebel, Knoblauch, viel Salz oder Fett geben.
- Wichtig
- Bei Blähungen, Erbrechen oder Durchfall nicht weiterfüttern und anhaltende Beschwerden abklären lassen.
- Energie-Orientierung
- Rund 34 kcal je 100 g laut USDA; Sorte, Reifegrad und Zubereitung verändern den Wert.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · American Animal Hospital Association · U.S. Department of Agriculture
Brombeere
Ja, aber nur wenig – reife, gewaschene Brombeeren können pur als gelegentliches Extra dienen.
Brombeeren gehören nicht zu den in den herangezogenen Veterinärquellen beschriebenen typischen Lebensmittelgiften; Säure, Fruchtzucker und Ballaststoffe können dennoch die Verdauung belasten.
Zubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Waschen, Stielreste entfernen und pur anbieten.
- Nicht mitgeben
- Stielreste, verdorbene oder verschimmelte Früchte
- Verarbeitete Produkte
- Marmelade, Gelee, Sirup und Desserts sind wegen Zucker und möglicher weiterer Zutaten ungeeignet.
- Wichtig
- Neue Lebensmittel einzeln testen; bei empfindlicher Verdauung oder medizinischer Diät vorher Rücksprache halten.
- Energie-Orientierung
- Rund 43 kcal je 100 g laut USDA; Sorte, Reifegrad und Zubereitung verändern den Wert.
Quellen: American Animal Hospital Association · U.S. Department of Agriculture
Ei
Ja, aber nur vollständig durchgegart, ungewürzt und als Teil der berechneten Tagesration.
Rohe oder unzureichend gegarte Eier können Krankheitserreger tragen; gekochtes Ei ist energiereich und kein Ersatz für ein bedarfsdeckendes Alleinfuttermittel.
Zubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Vollständig hart kochen oder ohne Fett und Gewürze durchgaren; vor dem Füttern abkühlen lassen.
- Nicht mitgeben
- rohes Ei, ungegarte Eimasse, scharfkantige Schalenstücke
- Verarbeitete Produkte
- Keine Zubereitung mit Zwiebel, Knoblauch, Speck, viel Salz, Butter oder anderen reichhaltigen Zutaten geben.
- Wichtig
- Bei bekannter Futtermittelreaktion, Pankreatitisrisiko oder tierärztlicher Diät nur nach Rücksprache.
- Energie-Orientierung
- Rund 155 kcal je 100 g laut USDA; Sorte, Reifegrad und Zubereitung verändern den Wert.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · American Animal Hospital Association · U.S. Department of Agriculture
Erdnussbutter
Nur wenig – ausschließlich ein Produkt ohne Xylit, Schokolade und problematische Zusätze verwenden.
Die ASPCA nennt xylitfreie Erdnussbutter als mögliche Leckerei, weist aber auf den hohen Fettgehalt und die notwendige Zutatenkontrolle hin.
Zubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Vor jeder Verwendung die vollständige Zutatenliste prüfen und nur eine schlichte, ungesalzene Variante verwenden.
- Nicht mitgeben
- Produkte mit Xylit beziehungsweise Birkenzucker
- Verarbeitete Produkte
- Zuckerfreie Nussaufstriche können Xylit enthalten; auch Kakao, viel Salz, Zucker und weitere Nüsse machen Mischprodukte ungeeignet.
- Wichtig
- Bei Übergewicht, Pankreatitisrisiko oder fettreduzierter Diät ist Erdnussbutter meist keine gute Belohnung.
- Energie-Orientierung
- Rund 588 kcal je 100 g laut USDA; Sorte, Reifegrad und Zubereitung verändern den Wert.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · ASPCA Animal Poison Control Center · U.S. Food and Drug Administration · American Animal Hospital Association · U.S. Department of Agriculture
Erdbeere
Ja – reife, gewaschene Erdbeeren können ohne Zusätze als gelegentlicher Snack gegeben werden.
Die ASPCA führt Erdbeeren unter geeigneten Snacks; wie anderes Obst bleiben sie eine Ergänzung und keine notwendige Zutat der Hauptfütterung.
Vollständigen Einzelcheck öffnenZubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Waschen, Blattansatz entfernen und je nach Größe des Hundes zerteilen.
- Nicht mitgeben
- Blattansatz, verdorbene oder verschimmelte Früchte
- Verarbeitete Produkte
- Keine gezuckerten Erdbeeren, Marmelade, Eiscreme oder Desserts mit Schokolade beziehungsweise Xylit geben.
- Wichtig
- Bei empfindlicher Verdauung zunächst nur als neues Einzel-Lebensmittel testen.
- Energie-Orientierung
- Rund 32 kcal je 100 g laut USDA; Sorte, Reifegrad und Zubereitung verändern den Wert.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · American Animal Hospital Association · U.S. Department of Agriculture
Gurke
Ja – frische Salatgurke ist pur und in kleinen Stücken als gelegentlicher Snack geeignet.
Gurke wird von der ASPCA als geeigneter Snack genannt und ist im Vergleich zu vielen anderen Extras energiearm.
Vollständigen Einzelcheck öffnenZubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Waschen und in kleine Scheiben oder Stücke schneiden; bei sehr harter Schale gegebenenfalls schälen.
- Nicht mitgeben
- große Stücke, die unzerkaut geschluckt werden könnten
- Verarbeitete Produkte
- Gewürz-, Essig- und Salzgurken sind wegen Salz, Säure, Zucker und Gewürzen nicht mit frischer Gurke gleichzusetzen.
- Wichtig
- Sehr große, ungewohnte Mengen können zu weichem Kot oder Magenbeschwerden führen.
- Energie-Orientierung
- Rund 15 kcal je 100 g laut USDA; Sorte, Reifegrad und Zubereitung verändern den Wert.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · American Animal Hospital Association · U.S. Department of Agriculture
Roher Hefeteig
Nein – roher Hefeteig kann im Magen aufgehen und während der Gärung Alkohol bilden.
Aufgehender Teig kann den Magen stark ausdehnen; die Hefegärung erzeugt zusätzlich Ethanol und damit ein zweites akutes Risiko.
Zubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Rohen Teig niemals anbieten und während des Gehens unerreichbar lagern.
- Nicht mitgeben
- gesamter rohe Hefeteig
- Verarbeitete Produkte
- Auch vorbereiteter Brot-, Pizza- oder süßer Hefeteig ist vor dem vollständigen Backen problematisch.
- Wichtig
- Bei möglicher Aufnahme sofort Tierarzt oder Tierklinik anrufen und nicht auf sichtbare Bauchbeschwerden warten.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · MSD Veterinary Manual
Himbeere
Ja, aber nur wenig – reife, gewaschene Himbeeren können pur als gelegentliches Extra gegeben werden.
Himbeeren zählen nicht zu den in den herangezogenen Veterinärquellen beschriebenen typischen Lebensmittelgiften; Säure, Fruchtzucker und Ballaststoffe begrenzen dennoch ihre Rolle als Snack.
Vollständigen Einzelcheck öffnenZubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Waschen, Stielreste entfernen und pur anbieten.
- Nicht mitgeben
- Stielreste, verdorbene oder verschimmelte Früchte
- Verarbeitete Produkte
- Keine Marmelade, Sirup, Eiscreme oder zuckerfreien Desserts mit unklaren Süßstoffen geben.
- Wichtig
- Bei empfindlicher Verdauung, Diabetes oder einer diagnostischen Diät vorher individuell abklären.
- Energie-Orientierung
- Rund 52 kcal je 100 g laut USDA; Sorte, Reifegrad und Zubereitung verändern den Wert.
Quellen: American Animal Hospital Association · U.S. Department of Agriculture
Johannisbeere
Nur echte frische Johannisbeeren der Gattung Ribes kommen in kleiner Menge infrage; bei unklarer Bezeichnung lieber nicht geben.
Frische Johannisbeeren sind nicht dasselbe wie Korinthen oder manche als „currants“ bezeichneten getrockneten Weintrauben. Diese Namensverwechslung ist sicherheitsrelevant.
Zubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Sorte sicher bestimmen, waschen, Stiele entfernen und nur die frischen Beeren pur verwenden.
- Nicht mitgeben
- Stiele, verdorbene oder verschimmelte Früchte
- Verarbeitete Produkte
- Korinthen und Zante currants sind getrocknete Weintrauben und deshalb wie Rosinen zu behandeln; auch Mischobst und Trockenfrüchte vermeiden.
- Wichtig
- Wenn Herkunft oder botanische Art unklar ist, nicht verfüttern. Bei möglicher Aufnahme von Korinthen oder Rosinen sofort tierärztlich anrufen.
- Energie-Orientierung
- Rund 56 kcal je 100 g laut USDA; Sorte, Reifegrad und Zubereitung verändern den Wert.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · MSD Veterinary Manual · American Animal Hospital Association
Käse
Nur wenig – ein kleines Stück schlichter Käse kann vertragen werden, ist aber oft fett-, salz- und energiereich.
Die ASPCA nennt Käse als sparsame Snackoption, weist bei Milchprodukten jedoch auf mögliche Verdauungsbeschwerden durch geringe Laktaseaktivität hin.
Zubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Nur eine schlichte, pasteurisierte Sorte ohne Gewürze oder weitere Zutaten auswählen.
- Nicht mitgeben
- Rinde mit unbekannter Behandlung, verschimmelter Käse
- Verarbeitete Produkte
- Keine Käsezubereitungen mit Zwiebel, Knoblauch, Kräutermischungen, Schimmel oder viel Salz geben.
- Wichtig
- Bei Laktoseempfindlichkeit, Übergewicht, Pankreatitisrisiko oder natriumarmer Diät besser vermeiden.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · ASPCA Animal Poison Control Center · American Animal Hospital Association
Kaffee & Koffein
Nein – Kaffee, Kaffeesatz und andere konzentrierte Koffeinquellen können Hunde akut vergiften.
Koffein gehört wie Theobromin zu den Methylxanthinen und kann unter anderem Unruhe, Herzrhythmusstörungen, Zittern und Krampfanfälle auslösen.
Zubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Getränke, Bohnen, Pulver, Kaffeesatz, Teebeutel und Nahrungsergänzungen unerreichbar aufbewahren.
- Nicht mitgeben
- Getränk, Bohnen, Pulver, Kaffeesatz, Teebeutel
- Verarbeitete Produkte
- Auch Energy-Drinks, koffeinhaltige Tabletten, Pre-Workout-Produkte und manche Süßwaren sind relevant.
- Wichtig
- Bei möglicher Aufnahme sofort tierärztlich anrufen und die Verpackung beziehungsweise den Koffeingehalt bereithalten.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · MSD Veterinary Manual
Karotte
Ja – Karotte kann pur, roh oder gegart als gelegentlicher Snack gegeben werden.
Die ASPCA nennt Karotten als geeignete Gemüseoption; Form und Stückgröße müssen zum Hund passen.
Zubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Waschen, harte Enden entfernen und klein schneiden, raspeln oder ungewürzt weich garen.
- Nicht mitgeben
- sehr große harte Stücke bei hastigen Fressern
- Verarbeitete Produkte
- Keine glasierten, stark gesalzenen oder mit Zwiebel beziehungsweise Knoblauch gewürzten Karotten geben.
- Wichtig
- Auch energiearme Snacks zählen zur Tagesration; bei Kau- oder Schluckproblemen weich anbieten.
- Energie-Orientierung
- Rund 41 kcal je 100 g laut USDA; Sorte, Reifegrad und Zubereitung verändern den Wert.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · American Animal Hospital Association · U.S. Department of Agriculture
Kartoffel
Nur vollständig gegart, nicht grün und ungewürzt – rohe, gekeimte oder grüne Kartoffeln vermeiden.
Grüne beziehungsweise rohe Pflanzenteile können relevante Glykoalkaloide enthalten; gekochte Kartoffel ist zudem ein energiereiches Extra und keine ausgewogene Mahlzeit.
Vollständigen Einzelcheck öffnenZubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Grüne Stellen und Keime großzügig entfernen, vollständig durchgaren und ohne Fett oder Gewürze anbieten.
- Nicht mitgeben
- grüne Stellen, Keime, Blätter, Stängel, rohe Knolle
- Verarbeitete Produkte
- Pommes, Chips, Bratkartoffeln, Kartoffelsalat und Püree enthalten häufig viel Fett, Salz, Milchprodukte oder Allium-Gewürze.
- Wichtig
- Bei Aufnahme grüner, gekeimter oder roher Kartoffelteile tierärztlichen Rat einholen.
- Energie-Orientierung
- Rund 87 kcal je 100 g laut USDA; Sorte, Reifegrad und Zubereitung verändern den Wert.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · American Animal Hospital Association · U.S. Department of Agriculture
Kirsche
Nur wenig und ausschließlich entsteint – reifes Fruchtfleisch ist vom problematischen Stein und den Pflanzenteilen zu trennen.
Laut ASPCA gilt das reife Fruchtfleisch als ungiftig, während Samen, Stiele und Blätter cyanogene Verbindungen enthalten; ganze Steine können zusätzlich einen Fremdkörper darstellen.
Vollständigen Einzelcheck öffnenZubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Stiel und Stein vollständig entfernen, das Fruchtfleisch kontrollieren und klein schneiden.
- Nicht mitgeben
- Stein, Stiel, Blätter, unreife Pflanzenteile
- Verarbeitete Produkte
- Keine Cocktailkirschen, Konserven in Sirup, Backwaren oder Kirschprodukte mit Alkohol beziehungsweise Xylit geben.
- Wichtig
- Bei verschlucktem Stein, Pflanzenteilen oder unklarer Menge tierärztlichen Rat einholen.
- Energie-Orientierung
- Rund 63 kcal je 100 g laut USDA; Sorte, Reifegrad und Zubereitung verändern den Wert.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · American Animal Hospital Association · U.S. Department of Agriculture
Knoblauch
Nein – Knoblauch gehört zu den Allium-Arten und kann rote Blutkörperchen schädigen.
Allium-Arten können Magen-Darm-Reizungen und oxidative Schäden an roten Blutkörperchen verursachen; Hunde sind je nach aufgenommener Menge gefährdet.
Zubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Nicht gezielt verfüttern und knoblauchhaltige Speisen unzugänglich halten.
- Nicht mitgeben
- Knolle, Zehen, Blätter, Pulver
- Verarbeitete Produkte
- Knoblauch steckt häufig konzentriert in Gewürzpulver, Marinaden, Brühen, Saucen, Pesto und Nahrungsergänzungen.
- Wichtig
- Bei möglicher Aufnahme Produkt, Form, geschätzte Menge und Zeitpunkt notieren und tierärztlich abklären.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center
Kürbis
Ja – Speisekürbis kann vollständig gegart und ungewürzt als gelegentliches Extra gegeben werden.
Die ASPCA nennt gekochten beziehungsweise reinen Dosenkürbis als geeignete Gemüseoption.
Zubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Nur einen eindeutig essbaren Speisekürbis weich garen; harte Schale, Stiel und grobe Kerne entfernen.
- Nicht mitgeben
- Stiel, harte Schale, grobe Kerne, unbekannte Zierkürbisse
- Verarbeitete Produkte
- Kürbiskuchenfüllung, gewürzte Suppen und Fertiggerichte können Zucker, Fett, Muskat, Zwiebel oder Knoblauch enthalten.
- Wichtig
- Bitter schmeckende Kürbisgewächse nicht füttern; bei ungewohnter Verdauungsreaktion absetzen.
- Energie-Orientierung
- Rund 20 kcal je 100 g laut USDA; Sorte, Reifegrad und Zubereitung verändern den Wert.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · American Animal Hospital Association · U.S. Department of Agriculture
Macadamianuss
Nein – Macadamianüsse können bei Hunden Erbrechen, Schwäche, Koordinationsstörungen, Zittern und Überwärmung auslösen.
Macadamia ist ein speziell bei Hunden beschriebenes Lebensmittelrisiko; der zugrunde liegende toxische Mechanismus ist nicht zuverlässig über eine Küchenregel abschätzbar.
Zubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Nicht anbieten und Nussmischungen sowie Backwaren sicher verwahren.
- Nicht mitgeben
- ganze Nuss, Bruchstücke, Macadamiaöl in Mischprodukten
- Verarbeitete Produkte
- Macadamia kann in Keksen, Schokolade, Nussmischungen, Aufstrichen und Backwaren verborgen sein.
- Wichtig
- Bei möglicher Aufnahme tierärztlich anrufen; Kombinationen mit Schokolade oder Xylit erhöhen die Dringlichkeit zusätzlich.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · MSD Veterinary Manual
Mandel
Besser nicht – Mandeln sind keine sinnvolle Hundebelohnung und bringen Fett-, Verdauungs- und Verschluckrisiken mit sich.
Die ASPCA warnt bei Nüssen einschließlich Mandeln vor hohem Öl- und Fettgehalt, der Erbrechen, Durchfall und bei empfindlichen Tieren weitere Probleme begünstigen kann.
Zubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Nicht als Snack einplanen; sichere, energieärmere Alternativen wählen.
- Nicht mitgeben
- ganze Nuss, Schale
- Verarbeitete Produkte
- Gesalzene, gewürzte, schokolierte oder zuckerfrei gesüßte Mandeln und Nussmischungen können zusätzliche Gefahren enthalten.
- Wichtig
- Bei verschluckter großer Menge, Beschwerden oder einem möglichen Mischprodukt tierärztlichen Rat einholen.
- Energie-Orientierung
- Rund 579 kcal je 100 g laut USDA; Sorte, Reifegrad und Zubereitung verändern den Wert.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · American Animal Hospital Association · U.S. Department of Agriculture
Paprika
Ja, aber nur milde, reife Gemüsepaprika pur und in kleinen, gut kaubaren Stücken.
Milde Gemüsepaprika zählt nicht zu den in den herangezogenen Veterinärquellen beschriebenen typischen Lebensmittelgiften; Schärfe, Gewürze und große rohe Stücke können jedoch reizen.
Vollständigen Einzelcheck öffnenZubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Waschen, Stiel, weiße Innenhäute und Kerne entfernen und klein schneiden oder ungewürzt weich garen.
- Nicht mitgeben
- Stiel, verdorbene Stellen
- Verarbeitete Produkte
- Keine Chilischoten, scharfes Paprikapulver, Peperoni aus dem Glas oder gewürzte Paprikagerichte geben.
- Wichtig
- Bei empfindlichem Magen zunächst nicht verwenden; Schärfe oder Beschwerden sind ein Grund zum Absetzen.
- Energie-Orientierung
- Rund 31 kcal je 100 g laut USDA; Sorte, Reifegrad und Zubereitung verändern den Wert.
Quellen: American Animal Hospital Association · U.S. Department of Agriculture
Spargel
Ja, aber nur weich gegart, ungewürzt und in kleinen Stücken; roh ist Spargel unnötig hart und faserig.
Küchenspargel zählt nicht zu den typischen Lebensmittelgiften, bietet als Extra aber keinen Vorteil, der harte rohe Stangen oder reichhaltige Zubereitungen rechtfertigt.
Vollständigen Einzelcheck öffnenZubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Holzige Enden entfernen, vollständig weich garen und klein schneiden.
- Nicht mitgeben
- holzige Enden, harte große Stücke
- Verarbeitete Produkte
- Keine Sauce Hollandaise, Butter, Speck, Gewürzmischungen oder Spargel aus stark gesalzener Lake geben.
- Wichtig
- Bei medizinischer Diät oder empfindlicher Verdauung neue Extras vorher abstimmen.
- Energie-Orientierung
- Rund 20 kcal je 100 g laut USDA; Sorte, Reifegrad und Zubereitung verändern den Wert.
Quellen: American Animal Hospital Association · U.S. Department of Agriculture
Schokolade & Kakao
Nein – Schokolade und Kakao können Herz, Nervensystem und Magen-Darm-Trakt schwer schädigen.
Theobromin und Koffein sind für Hunde problematische Methylxanthine; dunkle Produkte und Kakaopulver sind häufig besonders konzentriert, doch auch andere Sorten gehören nicht ins Hundefutter.
Vollständigen Einzelcheck öffnenZubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Nicht anbieten und Kakaoprodukte sicher und verschlossen lagern.
- Nicht mitgeben
- alle kakaohaltigen Bestandteile
- Verarbeitete Produkte
- Auch Kuchen, Kekse, Kakaomulch, Proteinprodukte und Schokoladenaufstriche können relevante Mengen oder weitere Gifte wie Xylit enthalten.
- Wichtig
- Bei möglicher Aufnahme sofort Tierarzt oder Tierklinik anrufen und Verpackung, Sorte, Menge, Zeitpunkt und Körpergewicht nennen.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · MSD Veterinary Manual
Süßkartoffel
Ja, aber nur vollständig gegart, ungewürzt und als gelegentliches Extra.
Gegarte Süßkartoffel zählt nicht zu den typischen Lebensmittelgiften, ist aber stärke- und energiereich und ersetzt keine ausgewogene Ration.
Zubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Schälen, vollständig weich garen, abkühlen lassen und in kleine Stücke schneiden oder zerdrücken.
- Nicht mitgeben
- rohe harte Stücke, verdorbene oder verschimmelte Stellen
- Verarbeitete Produkte
- Keine Pommes, Chips, Aufläufe oder Pürees mit Fett, Salz, Zucker, Zwiebel oder Knoblauch geben.
- Wichtig
- Bei Übergewicht, Diabetes oder einer kohlenhydratkontrollierten medizinischen Diät vorher Rücksprache halten.
- Energie-Orientierung
- Rund 90 kcal je 100 g laut USDA; Sorte, Reifegrad und Zubereitung verändern den Wert.
Quellen: American Animal Hospital Association · U.S. Department of Agriculture
Tomate
Nur wenig und ausschließlich vollreifes rotes Fruchtfleisch – grüne Früchte und Pflanzenteile vermeiden.
Die grünen Teile der Tomatenpflanze und unreife Früchte enthalten höhere Konzentrationen problematischer Glykoalkaloide als vollreifes Fruchtfleisch.
Vollständigen Einzelcheck öffnenZubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Nur eine vollreife rote Tomate verwenden, Stielansatz und alle grünen Teile entfernen, waschen und klein schneiden.
- Nicht mitgeben
- Stiel, Blätter, Ranken, grüne oder unreife Früchte
- Verarbeitete Produkte
- Tomatensauce, Ketchup, Suppe, Pizza und Konserven enthalten häufig Zwiebel, Knoblauch, Salz, Zucker oder weitere Gewürze.
- Wichtig
- Bei Aufnahme größerer Mengen grüner Pflanzenteile oder bei Beschwerden tierärztlichen Rat einholen.
- Energie-Orientierung
- Rund 18 kcal je 100 g laut USDA; Sorte, Reifegrad und Zubereitung verändern den Wert.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · American Animal Hospital Association · U.S. Department of Agriculture
Weintrauben & Rosinen
Nein – Weintrauben, Rosinen, Sultaninen und Korinthen können bei Hunden akute Nierenschäden verursachen.
Die Empfindlichkeit einzelner Hunde und der Gehalt an vermutlich beteiligter Weinsäure sind variabel; deshalb gibt es keine verlässliche Küchenregel für eine sichere Aufnahme.
Vollständigen Einzelcheck öffnenZubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Nicht anbieten und Traubenprodukte außerhalb der Reichweite lagern.
- Nicht mitgeben
- frische Frucht, getrocknete Frucht, Reste in Backwaren
- Verarbeitete Produkte
- Rosinen und Korinthen stecken häufig in Müsli, Studentenfutter, Stollen, Brötchen, Kuchen und Energieriegeln.
- Wichtig
- Bei jeder möglichen Aufnahme sofort Tierarzt oder Tierklinik anrufen und nicht auf Symptome warten.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · MSD Veterinary Manual
Wassermelone
Ja – Wassermelonenfruchtfleisch kann ohne Kerne und Schale als gelegentlicher Snack gegeben werden.
Wassermelone wird von der ASPCA als mögliche Snackoption genannt; die harte Schale und Kerne sollten nicht mitgefüttert werden.
Vollständigen Einzelcheck öffnenZubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Schale und Kerne vollständig entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden.
- Nicht mitgeben
- Schale, Kerne
- Verarbeitete Produkte
- Keine gezuckerten Melonenprodukte, Sirupe, Eiscreme oder Mischgetränke geben.
- Wichtig
- Wegen Fruchtzucker und möglicher Verdauungsreaktionen nur als Extra und nicht als große Mahlzeit einsetzen.
- Energie-Orientierung
- Rund 30 kcal je 100 g laut USDA; Sorte, Reifegrad und Zubereitung verändern den Wert.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · American Animal Hospital Association · U.S. Department of Agriculture
Xylit / Birkenzucker
Nein – Xylit kann bei Hunden rasch eine schwere Unterzuckerung und möglicherweise Leberschäden auslösen.
FDA, ASPCA und MSD beschreiben Xylit als akutes Hunderisiko; es kann in zahlreichen zuckerfreien Produkten und einzelnen Nussaufstrichen vorkommen.
Zubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Zutatenlisten prüfen und alle xylithaltigen Produkte konsequent außer Reichweite halten.
- Nicht mitgeben
- Süßstoff, Pulver, xylithaltiges Endprodukt
- Verarbeitete Produkte
- Mögliche Quellen sind Kaugummi, Bonbons, Backwaren, Zahnpflege, Nahrungsergänzungen und zuckerfreie Erdnuss- oder Nussbutter.
- Wichtig
- Bei möglicher Aufnahme sofort Tierarzt oder Tierklinik anrufen; keine Behandlung oder Erbrechensauslösung zu Hause versuchen.
Quellen: U.S. Food and Drug Administration · ASPCA Animal Poison Control Center · MSD Veterinary Manual
Zwiebel & Lauchgewächse
Nein – Zwiebeln und verwandte Allium-Arten können rote Blutkörperchen schädigen.
Allium-Arten können Magen-Darm-Reizungen und oxidative Schäden an roten Blutkörperchen mit nachfolgender Anämie verursachen.
Zubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Weder roh noch gekocht gezielt verfüttern und Reste gewürzter Speisen unerreichbar halten.
- Nicht mitgeben
- Knolle, Blätter, Pulver, getrocknete Flocken
- Verarbeitete Produkte
- Zwiebel und Lauch stecken häufig in Brühe, Babynahrung, Saucen, Suppen, Gewürzmischungen, Fleischwaren und Fertiggerichten.
- Wichtig
- Bei möglicher Aufnahme Produkt, Form, geschätzte Menge und Zeitpunkt notieren und tierärztlich abklären.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center
Joghurt
Nur wenig – wenn überhaupt, dann Naturjoghurt ohne Zucker, Xylit, Aroma oder weitere Zusätze.
Milchprodukte können wegen begrenzter Laktaseaktivität Durchfall oder andere Verdauungsbeschwerden verursachen; ein probiotischer Nutzen lässt sich aus einem beliebigen Joghurt nicht ableiten.
Zubereitung, Risiken & Quellen
- Zubereitung
- Zutatenliste prüfen und ausschließlich eine schlichte, pasteurisierte, ungesüßte Variante verwenden.
- Nicht mitgeben
- Produkte mit Xylit, verdorbener Joghurt
- Verarbeitete Produkte
- Fruchtjoghurt, Light-Produkte, Desserts und Frozen Yogurt können Zucker, Xylit, Schokolade oder weitere ungeeignete Zutaten enthalten.
- Wichtig
- Bei Milchunverträglichkeit, Pankreatitisrisiko, Allergieverdacht oder diagnostischer Diät nicht ohne Rücksprache verwenden.
Quellen: ASPCA Animal Poison Control Center · American Animal Hospital Association · U.S. Food and Drug Administration
Fünf Grundregeln für Lebensmittel neben dem Hauptfutter
„Für Hunde geeignet“ bedeutet nicht automatisch geeignet für jeden Hund, jede Zubereitung oder jede Menge.
- Pur statt gewürzt: Salz, Saucen, Marinaden, Süßstoffe und Mischzutaten schaffen zusätzliche Risiken.
- Essbare Teile auswählen: Kerne, harte Schalen, Stiele, grüne Stellen und Pflanzenteile konsequent entfernen, wenn der Eintrag dies verlangt.
- Klein starten: Ungewohnte Extras können auch ohne Vergiftung Erbrechen oder Durchfall auslösen.
- Diagnostische Diäten schützen: Bei Eliminationsdiät, Allergieabklärung oder therapeutischem Futter keine ungeplanten Snacks geben.
- Gesamtration betrachten: Kalorien aus Lebensmitteln, Kauartikeln und Trainingssnacks mitrechnen.
Wann aus einer Futterfrage ein Notfall wird
Bei Xylit, Weintrauben beziehungsweise Rosinen, Schokolade, Alkohol oder einem anderen als gefährlich markierten Eintrag nicht erst Symptome abwarten.
Tierarzt oder Tierklinik direkt anrufen und deren Anweisung befolgen.
2Verpackung, Zutatenliste, geschätzte Menge, Uhrzeit und Körpergewicht bereithalten.
3Kein Erbrechen auslösen und keine Hausmittel geben, außer dies wird ausdrücklich tierärztlich angeordnet.
Der ausführliche Notfall-Ablauf bei giftigen Lebensmitteln erklärt die nächsten Schritte.
Wie viel ist „nur wenig“?
Eine Grammzahl für alle Hunde wäre irreführend. Größe, Energiebedarf, Hauptfutter und Erkrankungen verändern den Spielraum.
Die AAHA empfiehlt, dass zusätzliche Lebensmittel und Snacks in der Regel höchstens etwa zehn Prozent der täglichen Kalorien ausmachen. Das ist eine Obergrenze für Extras, keine Portionsfreigabe für ein bestimmtes Lebensmittel. Bei Übergewicht, Diabetes, Pankreatitisrisiko, Nierenerkrankung, Allergieabklärung oder einer therapeutischen Diät ist eine individuelle Rücksprache besonders wichtig.
Den Ausgangswert der Tagesenergie können Sie mit dem kostenlosen Energie-Rechner abschätzen. Gewicht und Körperzustand entscheiden anschließend über die Anpassung.
Beleg: AAHA Feeding Plans
Daten strukturiert herunterladen
Der vollständige Quellenstand ist zusätzlich maschinenlesbar verfügbar. So lassen sich Änderungen prüfen und Einordnungen samt Beleg nachvollziehen.
Stand 26. Juli 2026. Der Datensatz ersetzt keine vollständige Giftdatenbank und keine individuelle tierärztliche Beurteilung. Für Zitate bitte Einordnung, Sicherheitswarnung und verlinkte Originalquelle gemeinsam berücksichtigen.
Kurz beantwortet
Dürfen Hunde Obst und Gemüse essen?
Einige Sorten können geschält, entkernt, ungewürzt und in kleinen Mengen als Extra geeignet sein. Andere Pflanzenteile oder Lebensmittel sind riskant. Entscheidend sind die konkrete Sorte, Zubereitung und der Gesundheitszustand des Hundes.
Welche Lebensmittel sind für Hunde besonders gefährlich?
Zu den gut belegten Risiken gehören unter anderem Xylit, Schokolade und Kakao, Weintrauben und Rosinen, Zwiebeln und verwandte Lauchgewächse, Alkohol, roher Hefeteig, Kaffee beziehungsweise Koffein und Macadamianüsse.
Wie viel Obst oder Gemüse darf ein Hund bekommen?
Es gibt keine sichere Einheitsportion für alle Hunde. Extras sollten nach AAHA in der Regel höchstens etwa zehn Prozent der täglichen Kalorien liefern; individuelle Erkrankungen, Gewicht und Hauptfutter können eine strengere Grenze erfordern.
Was tun, wenn mein Hund etwas Giftiges gefressen hat?
Tierarzt oder Tierklinik sofort anrufen, Produkt beziehungsweise Verpackung, geschätzte Menge, Zeitpunkt und Körpergewicht bereithalten und nicht auf Symptome warten. Erbrechen oder Hausmittel nur nach tierärztlicher Anweisung.
Verwendete Primär- und Fachquellen
- Sharing is Caring: Foods You Can Safely Share with Your PetASPCA Animal Poison Control Center
Veterinärtoxikologische Auswahl geeigneter Snacks sowie Hinweise zu kleinen Portionen, Zubereitung und verstecktem Xylit.
Quelle geprüft: - People Foods to Avoid Feeding Your PetsASPCA Animal Poison Control Center
Übersicht zu Alkohol, Hefeteig, Methylxanthinen, Weintrauben, Allium-Arten, Milchprodukten, Nüssen, rohen Eiern und Xylit.
Quelle geprüft: - CherryASPCA Animal Poison Control Center
Pflanzendatenbank zur Abgrenzung des reifen Fruchtfleischs von Samen, Stielen und Blättern.
Quelle geprüft: - Tomato PlantASPCA Animal Poison Control Center
Pflanzendatenbank zu Risiken unreifer Früchte und grüner Pflanzenteile der Tomate.
Quelle geprüft: - PotatoASPCA Animal Poison Control Center
Pflanzendatenbank zu Solanin in grünen Pflanzenteilen und rohen beziehungsweise grünen Kartoffeln.
Quelle geprüft: - Food HazardsMSD Veterinary Manual
Veterinärmedizinisch begutachtete Übersicht zu Hefeteig, Schokolade, Macadamia, Weintrauben und Rosinen sowie Xylit.
Quelle geprüft: - Paws Off Xylitol; It's Dangerous for DogsU.S. Food and Drug Administration
Behördlicher Sicherheitshinweis zu Xylit in zuckerfreien Produkten und möglichen akuten Folgen bei Hunden.
Quelle geprüft: - Feeding Plans for Healthy, Appropriate Weight Cats and DogsAmerican Animal Hospital Association
Klinische Leitlinie zur Einordnung von Extras und Snacks innerhalb einer vollständigen Tagesration.
Quelle geprüft: - FoodData CentralU.S. Department of Agriculture
Primärdatenbank für gerundete Orientierungswerte in Kilokalorien je 100 Gramm; Sorte, Reifegrad und Zubereitung können die Werte verändern.
Quelle geprüft:
ASPCA und AAHA sind US-amerikanische Fachorganisationen; die FDA und USDA sind US-Behörden. MSD Veterinary Manual ist ein veterinärmedizinisches Fachwerk. Institution und Geltungsbereich werden bei jeder Einordnung berücksichtigt.